Google killt deine Klicks: Wie du mit GEO wieder sichtbar wirst

14. Juli 2025

Generative Engine Optimization (GEO) ist nicht der nächste Trend – es ist die neue Spielregel. Wer heute nicht lernt, für KI sichtbar zu werden, wird morgen schlichtweg nicht mehr gefunden. Wir zeigen dir in unserem umfassenden Ratgeber: So kannst du mit GEO deine Sichtbarkeit steigern.

 

KI ist der neue Alleskönner. Du hast eine Frage? KI weiß die Antwort – oder findet sie zumindest in Windeseile. Das ist super praktisch, demokratisiert Wissen und hilft dir zu jeder Frage die passende Antwort zu finden.

 

Doch um diesen Convenience-Faktor zu ermöglichen, brauchen die Large Language Modelle (LLMs) eine Menge Daten und Informationen.

 

Warum ist das für dein Unternehmen und deinen Umsatz relevant?

 

Weil sich aktuell vor unseren Augen das gesamte Spielfeld des Internets neu aufstellt. Tektonische Datenverschiebung oder so.

Autor: Justin Najm
Lesedauer: ~ 13 min
Google killt deine Klicks: Wie du mit GEO wieder sichtbar wirst

Die Auswirkungen von KI Modellen

Das Nutzerverhalten ändert sich drastisch. Mit Googles’ AI Overviews, ChatGPTs’ Produktvorschlägen oder den super präzisen Antworten von Perplexity, wird das Spielfeld rund um Suche, Traffic und Content im Netz fundamental verändert.

 

Das ist nicht nur ein Bauchgefühl, sondern wird auch durch Giganten wie Gartner & Microsoft belegt.

Was sagen die Zahlen?

Studien von Gartner gehen davon aus, dass bis 2026 40 % der B2B-Anfragen direkt in einem KI Modell beantwortet werden.

 

Das zeigt vor allem eines: Die Anpassung an GEO ist keine Option, sondern eine strategische Notwendigkeit für Unternehmen, die langfristig im digitalen Raum erfolgreich sein wollen. Mehrere unumkehrbare Trends untermauern diese Dringlichkeit. 

 

Die Bedrohung der „Zero-Click-Suche“: Funktionen wie AI Overviews (AIOs) erhöhen die Anzahl der Suchen ohne Klick drastisch, da Nutzer ihre Antwort erhalten, ohne eine Website besuchen zu müssen. Dies stellt eine direkte Bedrohung für traditionelle Modelle des organischen Traffics dar. Einige Studien zeigen, dass bereits jetzt über 58 % aller Suchanfragen zu Zero-Click-Ergebnissen führen.

 

Das neue Wettbewerbsfeld: Wenn Inhalte nicht für die KI-Abfragen optimiert sind, riskierst du, für einen großen Teil deines Publikums unsichtbar zu werden. 

 

Daten von Microsoft zeigen eine sechsmal höhere Klickrate auf zitierte Antworten in Copilot im Vergleich zu klassischen Links, was den Wert einer Erwähnung unterstreicht

 

Unternehmen, die GEO ignorieren, überlassen also ihre digitale Präsenz und Markenreputation dem Zufall und damit den Konkurrenten, die jetzt schon handeln.

 

Eine proaktive GEO-Strategie ist also der Schlüssel, um die Kontrolle zurückzugewinnen und die KI-gesteuerte Suche als neuen Kanal für Wachstum zu nutzen. 

 

Alles klar, also ist SEO und Content tot?

 

 

Nein, ganz und gar nicht. Denn SEO ist quasi die Eintrittskarte, um überhaupt eine Chance zu haben in LLMs aufgelistet zu werden. Wer SEO gut beherrscht, hat die Grundlage für GEO geschaffen. 

 

Denn wie eingangs erwähnt: KI braucht Daten – und die sollten am besten richtig gut strukturiert sein. Das ist das Schöne an Maschinen – sie sind logisch – Nullen und Einsen eben. 

 

Soweit so simpel. 

Case Study: Qualität über Quantität - was sagt GA4?

Um nicht nur reine Informationen zusammenzutragen und wiederzugeben, haben wir unsere internen Daten und Traffic Quellen analysiert. Dabei haben wir spannende und bestätigende Insights herausgefunden, die wir teilen wollen. 

 

Da wir als Digitalagentur die meisten Kriterien hinsichtlich SEO & GEO bereits bei unserer eigenen Website umsetzen, können wir hier ganz gut aufzeigen, was die aktuellen Veränderungen bedeuten. 

 

Auszug aus Website Traffic Daten von GA4 zu MAWEO

Wir sehen hier einen Auszug aus Google Analytics 4 unserer Website. Dabei erkennt man anhand der Reihenfolge der Quellen, dass im ersten Halbjahr 2025 der Großteil unseres WebsiteTraffics weiterhin über Google kommt. 

 

Betrachtet man jedoch die durchschnittliche Interaktionsdauer, die bei Google bei etwa einer Minute liegt, zeigen sich deutliche Unterschiede zu KIbasierten TrafficQuellen wie ChatGPT und Perplexity.

 

Obwohl diese LLMs aktuell deutlich weniger Besucher auf unsere Seite bringen, ist die Verweildauer dieser Nutzer wesentlich höher

 

Das deutet auf einen hochrelevanten, personalisierten Traffic hin.

 

Auch die Schlüsselereignisrate bestätigt diesen Trend: Mit 2,7 % bei ChatGPT und 5,88 % bei Perplexity liegt sie auf einem ähnlich hohen oder sogar höheren Niveau als bei Google.

 

Diese Daten veranschaulichen: KI-Systeme wie ChatGPT oder Perplexity helfen Nutzern dabei, gezielter die Inhalte zu finden, die sie wirklich suchen. Die absolute Anzahl an Besuchern mag geringer sein, doch die Qualität des Traffics steigt spürbar – vorausgesetzt, die Inhalte sind GEO-optimiert.

 

SEO und GEO Was ist der Unterschied?

Klassische Suchmaschinenoptimierung nutzt verschiedene Faktoren, um das Ranking in Googles Listings zu verbessern. Sendet man eine Suchanfrage erhält man als Antwort eine Liste mit Links zu verschiedenen Websites, von denen der Google Algorithmus glaubt, dass sie deine Frage bestmöglich beantworten. So war das zumindest bisher der Fall.

 

Wie einigen aber bereits aufgefallen sein dürfte, gibt es mittlerweile zusätzlich die sogenannten AI Overviews. Eine kurze Übersicht, die deine Frage beantwortet und dazu verschiedene Websites zitiert. 

 

In den USA und Indien ist Google sogar noch einen Schritt weiter gegangen – dort gibt es bereits den AI Mode – quasi eine komplett neu gestaltete SERP Seite, die kaum noch blaue Links enthält, dafür jedoch alle wichtigen Informationen, direkt sichtbar auf einer Seite.

 

Diese Entwicklung führt zu den oben genannten Zero Click Results.

 

Es ist also kein Klick mehr notwendig, um die entsprechenden Informationen zu erhalten. 

 

Die Folge: Deutlich weniger Traffic auf den Websites. 

 

Dies ist die Antwort von Google AI Overview auf die Frage:

Infografik: Unterschiede SEO & GEO

Merkmal Traditionelle SEO Generative Engine Optimization (GEO)
Primäres Ziel Hohes Ranking in den SERPs, um Klicks zu generieren. Zitierung und Einflussnahme in KI-generierten Antworten.
Zielplattform Traditionelle Suchmaschinen (z.B. Google, Bing). Generative Antwortmaschinen (z.B. Google AIO, ChatGPT, Perplexity).
Erfolgsmetrik Organischer Traffic, Keyword-Rankings, Click-Through-Rate (CTR). Sichtbarkeit in Antworten, Zitierhäufigkeit, Share of Voice, Marken-Sentiment.
Wichtigste Hebel Keywords, Backlinks, technische On-Page-Optimierung. E-E-A-T, strukturierte Daten, semantische Relevanz, Markenerwähnungen.
Content-Philosophie Optimierung einzelner Seiten für spezifische Keywords. Erstellung umfassender, thematischer Cluster, die ganze Konversationen abdecken.
Rolle von Backlinks Primärer Indikator für Autorität. Ein Signal für Autorität unter vielen; an Bedeutung verlierend.
Rolle von Markenerwähnungen Sekundär, unterstützt die Autorität. Primärer Indikator für Relevanz und Vertrauenswürdigkeit.
Erforderliche Team-Kompetenzen SEO-Spezialisten, Content-Autoren. Integrierte Teams aus SEO, PR, Content-Marketing und Webentwicklung.

Die Dead Internet Theorie: Ist die Online-Sichtbarkeit von Websites also dahin? 

Möchte man meinen. Google und andere KI-Systeme zitieren jedoch verschiedene Inhalte aus dem Netz. Siehe Screenshot. 

 

Das neue Ziel: Von den KI Systemen zitiert zu werden und Inhalte so aufzubereiten, dass sie einen erheblichen Mehrwert liefern und sich von dem KI “Content Schlamm” im Internet abgrenzen.  

 

Der Grund? Durch LLMs kann super schnell, super effizient “neuer” Content erstellt werden. 

 

Das Problem? LLMs werden auf Basis der bereits verfügbaren Daten trainiert oder suchen nach bereits existierenden Informationen, das bedeutet, dass sie sich im Grunde immer wiederholen und der sogenannte “Content Schlamm” entsteht. 

Die Lösung: Relevant bleiben!

Googles Kriterium für gute und relevante Inhalte ist das E-E-A-T Framework. 

 

  • Expertise
  • Experience 
  • Authority
  • Trustworthiness 

Diese Kriterien sind der Schlüssel für Relevanz und Zitierfähigkeit oder anders formuliert: Bringe nur Inhalte ins Netz, bei denen du der Experte bist, mit denen du dich wirklich auskennst und die einen Mehrwert liefern. Als GEO Agentur können wir dir dabei helfen!

 

Wichtig: Ziel ist es nicht mehr nur, wie im klassischen SEO, weit vorn zu ranken, Backlinks aufzubauen, Keywords einzuweben und die technische Struktur beizubehalten, um geklickt zu werden und so Traffic zu generieren – sondern von KI’s zitiert und erwähnt zu werden. 

 

Doch wie schafft man das?

GEO: Die logische Weiterentwicklung von SEO

GEO, also die Optimierung von Inhalten für Generative Suchmaschinen, fängt damit an, zu verstehen, wie diese Systeme eigentlich funktionieren. 

 

Allgemein formuliert: LLMs haben die Fähigkeit, die Nutzer Intentionen zu verstehen, Kontext zu interpretieren und relevante Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen zu synthetisieren. Nachfolgend einmal übersichtlich strukturiert. 

 

So gehen LLMs dabei vor:

 

  1. Suchintention interpretieren: Durch das fortschrittliche Natural Language Processing (NLP) können die entsprechenden Modelle den Kontext, Nuancen und die wahre Absicht einer Anfrage verstehen. Weniger Keywords, mehr echtes Verständnis. 
  2. Informationsabruf: Eigener Index und Live Web werden nach relevanten Informationen durchsucht und mit einer Vielzahl an Quellen abgeglichen.
  3. Informationssynthese: Daten, Fakten, Textausschnitte – all das wird extrahiert und zu einer neuen kohärenten Antwort zusammengefügt. 
  4. Zitierung: Quellen werden passend zu den jeweiligen Aussagen angefügt. Je präsenter Websites hier sind, desto höher ist die Sichtbarkeit. 

 

Praxis Tipp: In Google Analytics 4 wird Traffic der von ChatGPT oder anderen LLMs kommt als Referral Traffic angezeigt.

 

Nachdem wir nun die Funktionsweise besser verstanden haben, stellt sich die Frage – was können wir konkret tun, um Inhalte und Websites bestmöglich für KI Suchanfragen aufzubereiten? Dabei gibt es einiges zu beachten.

Die Kernsäulen einer erfolgreichen GEO-Strategie

Eine robuste GEOStrategie basiert auf drei miteinander verbundenen Säulen, die zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass Inhalte nicht nur für Menschen, sondern auch für KI-Systeme wertvoll, zugänglich und vertrauenswürdig sind.

 

Säule 1: Sei die beste & strukturierteste Antwort!

Erstelle Inhalte, die so gut sind, dass KI sie als primäre Quelle nutzen. Das können beispielsweise Papers, Case Studies oder Erfahrungsberichte sein. 

 

Lerne die NutzerAbsicht zu verstehen und gehe über klassische Keywords hinaus – Statt auf das Keyword “CRM Software” zu optimieren macht es Sinn die konkrete Frage “Welche CRM-Software eignet sich am besten für kleine Unternehmen im Jahr 2025?“ zu beantworten. 

 

Praxis Tipp: Nutze die People Also Ask (PAA’s) Boxen auf Google und recherchiere auf Google, Quora oder X. So lernst du besser zu verstehen, welche Fragen deine Zielgruppe wirklich hat und welche Inhalte du schaffen solltest. 

 

 

Säule 2: KI lernt lesen: Erstelle Inhalte, die für KI lesbar sind.

 

Zeit ist Geld – das trifft in dem Fall auch auf KI zu. Je schneller Inhalte verfügbar und für KI lesbar sind, desto besser und so geht’s: 

 

  • Klare und einfache Sprache: Verwende eine klare, einfache und unzweideutige Sprache. Fachjargon sollte vermieden oder klar definiert werden. 
  • Einfache Satzstruktur: Eine klare Subjekt-Verb-Objekt-Struktur erleichtert NLP-Modellen das Parsen und Verstehen von Sätzen.
  • Wichtige Informationen voranstellen: Beginnen Sie einen Artikel oder einen Abschnitt immer mit einer direkten, ein bis zwei Sätze langen Zusammenfassung oder Antwort auf die zentrale Frage.

 

Ordnung ist das halbe Leben – Warum Struktur in Zeiten von KI alles ist. 

 

Der Faktor Strukturierte Daten war schon für SEO relevant, ist bei GEO jedoch unerlässlich. Was also muss beachtet werden? 

 

  • Logische Überschriftenhierarchie: Verwende eine korrekte Hierarchie von Überschriften (H1,H2,H3). Formuliere Unterüberschriften als direkte Fragen, um die Relevanz für Nutzeranfragen zu signalisieren.
  • Leicht extrahierbare Formate: Nutzen Aufzählungszeichen, nummerierte Listen und Vergleichstabellen. Diese Formate sind für KI-Systeme ideal, um Informationen zu extrahieren und zu synthetisieren.
  • Dedizierte FAQ-Abschnitte: Erstelle FAQ-Bereiche, die explizit häufig gestellte Nutzer Fragen beantworten. Studien zeigen, dass so strukturierte Inhalte eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, in Featured Snippets und AI Overviews zu erscheinen.

 

Säule 3: Technische Optimierung für KI-Crawler („Leicht zu finden und zu verstehen sein“)

 

Sei leicht zu finden und zu verstehen. 

 

Neben deinen nun exzellent aufbereiteten Inhalten muss die technische Grundlage deiner Website optimiert sein. So können KI-Crawler die Informationen effizient finden, crawlen und interpretieren. 

 

Die entscheidende Bedeutung von strukturierten Daten (Schema Markup)

 

Sind deine Daten strukturiert – versteht die KI, worum es geht. Was heißt das?

 

  • Fütterung von Wissensgraphen: Strukturierte Daten (z.B. im JSON-LD-Format) speisen direkt in Wissensgraphen (wie den Google Knowledge Graph), die eine Schlüsselquelle für AI Overviews sind.
  • Priorisierte Schema-Typen: Konzentrieren Sie sich auf Schema-Typen wie FAQs, HowTo, Article, Product, Organization und Person, um Kontext zu liefern und Inhalte für Rich Results und KI-Zitate zu qualifizieren. 
  • Konsistenz ist der Schlüssel: Stellen Sie sicher, dass die im Schema Markup enthaltenen Informationen mit dem sichtbaren Inhalt auf der Seite übereinstimmen.

 

Praxis Tipp: Auf Schema.org findest du alle JSON-LD Formate und Markups, die du benötigst. 

 

Hast du alles strukturiert und säuberlich definiert? Perfekt! Jetzt brauchst du nur noch eine schnelle, gesunde Website!

 

Grundlegende technische Gesundheit: Die nicht verhandelbaren Grundlagen

 

Bestimmte technische SEO-Grundlagen sind für GEO noch wichtiger geworden.

 

  • Crawlability & Indexierbarkeit: Stelle sicher, dass KI-Crawler nicht durch robots.txt-Dateien oder Firewall-Regeln blockiert werden. Eine saubere Seitenstruktur und eine XML-Sitemap sind unerlässlich, damit Inhalte entdeckt werden können.

 

  • Seitengeschwindigkeit: Den letzten beißen die Hunde! KI-Systeme haben oft enge Zeitfenster für den Datenabruf (1-5 Sekunden). Langsam ladende Seiten können ignoriert oder nur unvollständig verarbeitet werden.
    • Die Core Web Vitals und die allgemeine Performance sind von noch größerer Bedeutung.

 

  • Mobil Freundlichkeit: Die Mehrheit der Suchen und damit der AIO-Auslösungen findet auf mobilen Geräten statt. Ein Mobile-First-Design ist daher essenziell. 

 

Mal ganz davon abgesehen nimmt der weltweite Mobile Traffic stetig zu und auch wir sehen immer häufiger, dass auch im Bereich B2B Anfragen über Mobile  zunehmen. 

 

Du willst so richtig nerdige Infos? Fortgeschrittene KI Signale 

Neue Standards und Techniken entstehen, um die Kommunikation mit KI-Systemen zu verbessern.

 

  • Erstellen einer llms.txt-Datei: Ähnlich wie robots.txt kann dieser aufkommende Standard verwendet werden, um LLM-Crawlern spezifische Anweisungen oder Kontext zu geben und sie zu den wichtigsten Inhalten zu leiten.
  • Bereitstellung von API-Zugang oder sauberen Feeds: Für Dokumentationen oder große Datensätze kann der Zugang über eine API oder einen sauberen RSS/Markdown-Feed eine schnellere und strukturierte Aufnahme durch KI-Tools ermöglichen.
  • Multimodale Optimierung: Die Suche wird zunehmend multimodal. Hochwertige, gut optimierte Bilder und Videos (mit Alt-Text, Beschreibungen etc.) sind entscheidend. Stelle sicher, dass Daten im Google Merchant Center und in Unternehmensprofilen aktuell sind. 

 

 

 

 

Markenautorität im Zeitalter der KI

Dadurch dass LLMs Sprache verstehen, verstehen sie auch, ob du einfach nur oft im Internet genannt wirst (z.B.: viele Backlinks) oder ob du eine positive Reputation hast. Hier ist eine Sache völlig entscheidend: 

 

„Sei zuerst eine Autorität im Ökosystem und strukturiere dann deine eigenen Inhalte, um dies zu bestätigen.“ 

 

Warum? Eine KI-Engine scannt zuerst das gesamte Web und macht sich so einen Überblick über ein Thema. Dort werden die relevanten Autoritäten zu diesem Thema geprüft. Dann werden die jeweiligen Websites hinsichtlich Struktur (Säule 2) und EEAT (Säule 1) geprüft. Bist du dort ebenfalls gut aufgestellt, wird deine Autorität zu einem Thema bestätigt. 

 

Mit anderen Worten: Hast du keine Reputation, ist die GEO Sichtbarkeit ebenfalls eine Herausforderung

 

Doch was tun, wenn man eine kleine oder neue Marke ist? 

 

Nutzung von Digital PR, Online-Rezensionen und autoritativen Verzeichnissen

 

  • Digital PR: Suche aktiv nach Erwähnungen, Gastbeiträgen und Features in seriösen Branchenpublikationen, Nachrichtenartikeln und Expertenrunden. 
  • Autoritative Listen: Die Platzierung in hochrangigen „Best of“- oder „Top 10“-Listenartikeln ist eine der wirkungsvollsten GEO-Strategien, da diese eine primäre Quelle für KI-Empfehlungen sind. 
  • Online-Rezensionen: Positive Bewertungen auf Plattformen wie G2, Capterra, Trustpilot und Google Business Profile sind ein wesentlicher Faktor für das Vertrauen der KI, insbesondere bei kommerziellen und lokalen Anfragen.
  • Verzeichnisse und Datenbanken: Die Aufnahme in bekannte Datenbanken wie Wikipedia, Bloomberg, Hoovers und branchenspezifische Verzeichnisse signalisiert den KI-Modellen Legitimität.

Praxis Tipp: Da KI’s ihre Informationen auch von nutzergenerierten Plattformen mit echten Konversationen beziehen (z.B.: Grok nutzt die Plattform X sehr stark) sind Plattformen wie Reddit, Quora, LinkedIn, Youtube oder Branchen Formen unerlässlich. Der Omnichannel Marketing Ansatz ist hier das Mittel der Wahl!

Die Zukunft des digitalen Marketings

Du willst weiterhin Online Erfolgreich bleiben oder werden?

 

Die aktuelle Transformation ist gekommen, um zu bleiben. Um weiterhin erfolgreich zu bleiben, müssen Unternehmen ihre digitalen Strategien weiterentwickeln. Was das konkret bedeutet?

 

SEO, SEA, Content-Marketing und Public Relations – Verschmelzen.

 

Der Erfolg von GEO ist unmöglich, wenn diese Funktionen isoliert voneinander agieren. So viel ist klar.

 

Die Notwendigkeit von E-E-A-T (Content), Markenerwähnungen (PR) und technischer Struktur erfordert künftig eine einheitliche Strategie.

 

Full Service Digitalagenturen werden hier durch die breitere Aufstellung einen Vorsprung gegenüber reinen SEO oder PR Agenturen haben, da diese sich nur auf ein Thema spezialisiert haben.

 

 

Porträtfoto Mitarbeiter Justin
Autor*in
Justin Najm

Justin ist unser kommunikativer Online-Marketing Enthusiast mit hoher Affinität zu Kommunikations- und Marketingpsychologie sowie Künstlicher Intelligenz und Automation. Seit seinem Wirtschaftsstudium hat ihn der Charme Innsbrucks nicht mehr losgelassen. Mit viel Feingefühl & Kreativität berät er Kunden im Digitalmarketing. Justin liebt Sport, Berge, Beats und allerlei coole Events.

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